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Banner und Typhone zum Hafengeburtstag – Traditionsschiffe fordern Zukunftssicherheit
Banner und Typhone zum Hafengeburtstag – Traditionsschiffe fordern Zukunftssicherheit

Hamburg, 10.05.14 - Eine Handvoll Traditionssegelschiffe beteiligten sich am Samstag auf dem Hamburger Hafengeburtstag an einer Protestaktion zur Zukunft der Traditionsschifffahrt. Im Rahmen der Parade der Traditions- und Museumsschiffe war auf zwei Schiffen der Slogan „Nehmt uns nicht den Wind aus den Segeln“ zu lesen – aufgedruckt auf Transparenten, die zwischen den Masten gehisst waren. Zudem erschallte um 12:10 ein lautes Typhonsignal deutscher und niederländischer Schiffe, das auf das drohende Aus der deutschen Flotte aufmerksam machen sollte.



„Viele Eigner und Betreiber der Schiffe schweben in der Ungewissheit, ob sie Mitte nächsten Jahres noch weiter werden fahren dürfen“, sagt Anne Leutloff, Vereinsmitglied des Bildungsloggers „Lovis“. „Wir wünschen uns, dass die Politik zeitnah für Planungssicherheit sorgt.“

Die Rechtslage für deutsche Traditionsschiffe ist nach wie vor unklar, obwohl vor gut einem dreiviertel Jahr der damalige Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer versprochen hatte, in den nächsten zwei Jahren eine neue Richtlinie zu erarbeiten, um die Zukunft der Schiffe zu sichern.

„Es bleibt nur noch ein Jahr, um eine Rechtsgrundlage zu erarbeiten, die es allen Traditionsschiffen ermöglicht, weiter zu fahren“, ergänzt Stefan Tyedmers, Crew-Mitglied auf der „Anna Lisa von Wischhafen“. „Doch bisher hat sich auf politischer Ebene nichts getan. Deshalb fordern wir das zuständige Bundesverkehrsministerium auf sein Versprechen aus dem letzten Jahr einzulösen und unverzüglich mit den Verhandlungen einer neuen Richtlinie zu beginnen.“

Weiter Informationen sowie Bilder zur Aktion finden Sie unter

www.lovis.de/lovis-bleibt.

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Organisatoren des Protestes sind Menschen, die sich seit Jahren ehrenamtlich auf Traditionsschiffen wie der „Roald Amundsen“, der „Ethel von Brixham“, der „Nobile“, der „Anna Lisa von Wischhafen oder der „Lovis“ engagieren. In unzähligen unbezahlten Arbeitsstunden haben sie ihre Schiffe selbst aufgebaut und restauriert und füllen diese an Bord auf unterschiedlichste Art und Weise mit Leben und Inhalten.

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Kontakt und weitere Informationen:

Annika Härtel
Mail: annika@lovis.de
Fon: 0176 84488812



DruckenDrucken | 10-05-2014, 17:20:00 | Reporter

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